Verhinderungspflege
Ob „Auszeit“ oder Urlaub Immer   dann,   wenn   Sie   als   pflegender   Angehöriger   aufgrund   von   Erholungsurlaub,   Krankheit   oder   aus anderen   Gründen   verhindert   sind,   können   Sie   sich   eine   „Auszeit“   nehmen   und   für   diese   Zeit   eine „Ersatz-Pflegeperson“   in   Anspruch   nehmen.   Im   Rahmen   der   Pflegeversicherung   steht   Ihnen   ein   Budget von    1.612,-    Euro    (alle    Beträge    ab    Januar    2017,    nach    dem    PSG    1    &    2)    für    die    sogenannte Verhinderungspflege    zu,    wenn    die    Ersatzpflege    durch    Pflegepersonen    erfüllt    wird,    die    mit    dem Pflegebedürftigen   nicht   bis   zum   2.   Grad   verwandt   oder   verschwägert   sind   oder   mit   ihm   in   häuslicher Gemeinschaft leben. Die   mögliche   Dauer   einer   Ersatzpflege   beträgt   bis   zu   sechs   Wochen   je   Kalenderjahr .   Sie   kann   für   den kompletten   Zeitraum,   wochenweise,   tageweise   oder   stundenweise   und   vor   allem   kurzfristig   erfolgen. Während der Dauer der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld anteilmässig gekürzt. Wichtig   zu   wissen:   Wenn   man   weniger   als   8   Stunden   pro   Tag Verhinderungspflege      in      Anspruch      nimmt,      erfolgt      keine   Anrechnung   an   die   Höchstdauer   von   6   Wochen   pro   Kalenderjahr und somit auch keine Kürzung des Pflegegeldes! Bei    Einschaltung    eines    professionellen    Pflegedienst    kann    das Verhinderungsgeld    in    Anspruch    genommen    werden.    Durch    die Neuregelung   im   PNG   wird   seit   Januar   2013   hierbei   die   Hälfte   der Geldleistung weiter an den Pflegebedürftigen ausgezahlt.   Voraussetzung      für     die     Inanspruchnahme     ist,     dass     die Pflegeperson      den      Pflegebedürftigen      vor      der      erstmaligen Verhinderungspflege   mindestens   6   Monate   in   seiner   häuslichen Umgebung   gepflegt   hat.   Der   Pflegebedürftige   muss   zum   Zeitpunkt der Verhinderung mindestens  in  Pflegegrad  2  eingestuft sein. Die   Aufwendungen   der   Pflegekasse   dürfen   im   Einzelfall   1.612,- Euro   im   Kalenderjahr   nicht   überschreiten   und   müssen   im   Vorfeld bei der zuständigen Pflegekasse beantragt werden. Dies bedeutet im Einzelfall: Wenn   von   dem   Pflegebedürftigen   die   Geldleistung   in   Anspruch   genommen   wird   und   die   Pflegeperson fährt    z.    B.    in    den    Urlaub,    so    kann    sich    der    Pflegebedürftige    eine    Ersatzpflegekraft    durch    einen Pflegedienst    zu    Hilfe    holen    oder    diese    Zeit    in    einer    Kurzzeitpflegeeinrichtung    verbringen.    Die Pflegekasse   übernimmt   hierbei   die   pflegebedingten   Kosten   bis   zu   einer   Höhe   von   1.612,-   Euro   im Kalenderjahr.   Alle   weiteren   Kosten,   z.   B.   für   Unterkunft   und   Verpflegung   sind   vom   Pflegebedürftigen selbst   zu   tragen. .   Zusätzlich   kann   anteilig   50%   der   Kurzzeitpflege   als   Verhinderungspflege   genutzt werden   (806,-   Euro).   Der   mögliche   Gesamtbetrag   für   Verhinderungspflege    liegt   somit   bei   bis   zu 2.418,- Euro pro Kalenderjahr Wird   die   Ersatzpflege   durch   eine   Pflegeperson   sichergestellt,   die   mit   dem   Pflegebedürftigen   bis   zum   2. Grad   verwandt   oder   verschwägert   ist   oder   in   häuslicher   Gemeinschaft   mit   ihm   lebt,   dürfen   die   Kosten den   Betrag   des   jeweiligen   Pflegegeldes,   also   316,-   Euro   in   Pflegegrad   2,   545,-   Euro   in   Pflegegrad   3, 728,-   Euro   in   Pflegegrad   4   und   901,-   €   in   Pflegegrad   5   nicht   überschreiten.   Zusätzlich   können   von   der Pflegekasse   auf   Nachweis   notwendige   Aufwendungen,   welche   der   Pflegeperson   im   Zusammenhang   mit der Ersatzpflege entstanden sind, übernommen werden. Haben Sie noch Fragen zum Thema Verhinderungspflege? Wir beraten sie gerne!
Sie wünschen eine Beratung? Besuchen Sie uns oder wir kommen zu einem kostenlosen Beratungsgespräch zu Ihnen nach Hause! Ihre Ansprechpartner finden Sie --> HIER
Leistungen
Ihr Kontakt AHB Zentrale Kurfürstenallee 80 28211 Bremen Tel.:  0421 / 20 451 0 Fax: 0421 / 20 451 25 Email: info@ahb-bremen.de
Verhinderungspflege
Ob „Auszeit“ oder Urlaub Immer   dann,   wenn   Sie   als   pflegender   Angehöriger   aufgrund von   Erholungsurlaub,   Krankheit   oder   aus   anderen   Gründen verhindert   sind,   können   Sie   sich   eine   „Auszeit“   nehmen   und für    diese    Zeit    eine    „Ersatz-Pflegeperson“    in    Anspruch nehmen.   Im   Rahmen   der   Pflegeversicherung   steht   Ihnen   ein Budget   von   1.612,-   Euro   (alle   Beträge   ab   Januar   2017,   nach dem   PSG   1   &   2)   für   die   sogenannte   Verhinderungspflege   zu, wenn   die   Ersatzpflege   durch   Pflegepersonen   erfüllt   wird,   die mit   dem   Pflegebedürftigen   nicht   bis   zum   2.   Grad   verwandt oder     verschwägert     sind     oder     mit     ihm     in     häuslicher Gemeinschaft leben. Die   mögliche   Dauer   einer   Ersatzpflege   beträgt   bis   zu   sechs Wochen    je    Kalenderjahr .    Sie    kann    für    den    kompletten Zeitraum,   wochenweise,   tageweise   oder   stundenweise   und vor    allem    kurzfristig    erfolgen.    Während    der    Dauer    der Verhinderungspflege     wird     das     Pflegegeld     anteilmässig gekürzt. Wichtig   zu   wissen:   Wenn   man   weniger   als   8   Stunden   pro Tag   Verhinderungspflege   in   Anspruch   nimmt,   erfolgt   keine   Anrechnung       an       die Höchstdauer       von       6 Wochen                     pro Kalenderjahr   und   somit auch   keine   Kürzung   des Pflegegeldes! Bei    Einschaltung    eines   Pflegedienst    kann    das Verhinderungsgeld       in Anspruch       genommen werden.       Durch       die Neuregelung   im   PNG   wird seit   Januar   2013   hierbei   die   Hälfte   der   Geldleistung   weiter an den Pflegebedürftigen ausgezahlt.   Voraussetzung     für    die    Inanspruchnahme    ist,    dass    die Pflegeperson    den    Pflegebedürftigen    vor    der    erstmaligen Verhinderungspflege     mindestens     6     Monate     in     seiner häuslichen    Umgebung    gepflegt    hat.    Der    Pflegebedürftige muss    zum    Zeitpunkt    der    Verhinderung    mindestens        in      Pflegegrad  2  eingestuft sein. Die    Aufwendungen    der    Pflegekasse    dürfen    im    Einzelfall 1.612,-    Euro    im    Kalenderjahr    nicht    überschreiten    und müssen     im     Vorfeld     bei     der     zuständigen     Pflegekasse beantragt werden. Dies bedeutet im Einzelfall: Wenn     von     dem     Pflegebedürftigen     die     Geldleistung     in Anspruch   genommen   wird   und   die   Pflegeperson   fährt   z.   B. in    den    Urlaub,    so    kann    sich    der    Pflegebedürftige    eine Ersatzpflegekraft    durch    einen    Pflegedienst    zu    Hilfe    holen oder      diese      Zeit      in      einer      Kurzzeitpflegeeinrichtung verbringen.     Die     Pflegekasse     übernimmt     hierbei     die pflegebedingten   Kosten   bis   zu   einer   Höhe   von   1.612,-   Euro im   Kalenderjahr.   Alle   weiteren   Kosten,   z.   B.   für   Unterkunft und    Verpflegung    sind    vom    Pflegebedürftigen    selbst    zu tragen. .   Zusätzlich   kann   anteilig   50%   der   Kurzzeitpflege   als Verhinderungspflege    genutzt    werden    (806,-    Euro).    Der mögliche   Gesamtbetrag   für   Verhinderungspflege    liegt   somit bei bis zu 2.418,- Euro pro Kalenderjahr Wird   die   Ersatzpflege   durch   eine   Pflegeperson   sichergestellt, die   mit   dem   Pflegebedürftigen   bis   zum   2.   Grad   verwandt oder   verschwägert   ist   oder   in   häuslicher   Gemeinschaft   mit ihm    lebt,    dürfen    die    Kosten    den    Betrag    des    jeweiligen Pflegegeldes,   also   316,-   Euro   in   Pflegegrad   2,   545,-   Euro   in Pflegegrad   3,   728,-   Euro   in   Pflegegrad   4   und   901,-   €   in Pflegegrad   5   nicht   überschreiten.   Zusätzlich   können   von   der Pflegekasse     auf     Nachweis     notwendige     Aufwendungen, welche     der     Pflegeperson     im     Zusammenhang     mit     der Ersatzpflege entstanden sind, übernommen werden. Haben   Sie   noch   Fragen   zum   Thema   Verhinderungspflege? Wir beraten sie gerne!
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